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Kranschein in Österreich: Kosten, Dauer und Ablauf der Ausbildung

01.10.2026 · 5 Min. Lesezeit · KranWien-Redaktion

Der Kranschein ist die Eintrittskarte in einen der sichersten Jobs der Baubranche. Hier erfahren Sie, welche Kategorien es gibt, wie der Kurs abläuft und worauf Sie bei der Anbieterwahl achten sollten.

Welche Kranschein-Kategorien gibt es?

Der Fachkenntnisnachweis unterscheidet im Wesentlichen zwischen Turmdrehkranen, Fahrzeug- bzw. Mobilkranen sowie Portal- und Brückenkranen. Für die Baustelle am relevantesten ist der Turmdrehkran-Schein, der sowohl Obendreher als auch Untendreher abdeckt.

Wer zusätzlich den Fahrzeugkran-Schein erwirbt, kann auch Mobilkran-Einsätze übernehmen – eine Kombination, die am Arbeitsmarkt besonders gefragt ist.

Dauer und Ablauf

Die Ausbildung zum Turmdrehkranführer dauert bei den gängigen Anbietern (z. B. WIFI, BFI, AUVA-anerkannte Schulungszentren) in der Regel zwischen drei und fünf Tagen, inklusive Theorie, Praxis am Kran und Abschlussprüfung. Berufsbegleitende Abend- und Wochenendmodelle gibt es ebenfalls.

Die Kosten variieren je nach Anbieter, Region und Kategorie; häufig übernimmt der Arbeitgeber die Kurskosten, wenn der Bedarf im Betrieb besteht – nachfragen lohnt sich. Auch AMS-Förderungen sind je nach Situation möglich.

Nach der Prüfung: Eintrag ins Profil

Mit bestandener Prüfung erhalten Sie Ihren Ausweis und dürfen entsprechend unterwiesene Krane führen. Tragen Sie Schein und Kategorien unbedingt vollständig in Ihr KranWien-Profil ein – Unternehmen filtern gezielt danach, und Profile mit nachgewiesenem Kranschein werden deutlich häufiger freigeschaltet.

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