Kranführer-Gehalt in Österreich: Womit Sie rechnen können
26.09.2026 · 5 Min. Lesezeit · KranWien-Redaktion
Kranführer verdienen am Bau überdurchschnittlich – doch zwischen zwei Gehaltszetteln können mehrere hundert Euro im Monat liegen. Diese Faktoren entscheiden.
Die Basis: Kollektivvertrag plus Zulagen
Grundlage ist der Kollektivvertrag für das Bauhilfsgewerbe bzw. die Bauindustrie, der Mindestlöhne nach Einstufung festlegt. Darauf kommen in der Praxis regelmäßig Kranzulagen, Erschwernis- und Höhenzulagen, Überstunden sowie Taggelder bei Montageeinsätzen – zusammen machen diese Posten oft den Unterschied zwischen Durchschnitt und Spitzenverdienst aus.
Konkrete Beträge ändern sich mit jedem KV-Abschluss. Verlässliche aktuelle Zahlen finden Sie im jeweils gültigen Kollektivvertrag (wko.at) und in den Lohntabellen der Gewerkschaft Bau-Holz.
Was das Gehalt nach oben treibt
Erfahrung auf großen Obendrehern und anspruchsvollen innerstädtischen Baustellen, mehrere Hersteller- und Krantyp-Erfahrungen, Montagebereitschaft und österreichweite Flexibilität – all das rechtfertigt bessere Konditionen. Auch die Beschäftigungsform spielt eine Rolle: Selbstständige Kranführer verrechnen Stundensätze, die deutlich über dem KV-Lohn liegen, tragen dafür aber das Auslastungsrisiko selbst.
Gehaltsvorstellung selbstbewusst kommunizieren
In Ihrem KranWien-Profil können Sie Ihre Gehaltsvorstellung offen angeben. Das filtert unpassende Anfragen vorab heraus und startet Gespräche auf Augenhöhe – Unternehmen, die Ihr Profil für 10 € freischalten, wissen dann bereits, worauf sie sich einlassen.